Für mich als Eigentümer und Bauherr geht’s viel zu langsam voran, ich möchte schon lange das neue und entgültige Gesicht des Rheinschloss zeigen und ganz rasch bauen. Jedoch sind für ein Projekt dieser Größe und dieser Bedeutung ganz viele Vorbereitungen zu treffen und mit ganz vielen Stellen der Stadt und der Behörden abzustimmen. Alle Erkenntnisse der bisherigen Planungen sind von großem Nutzen.

Damit wir noch professioneller vorbereitet und aufgestellt sind, entsteht eine Machbarkeitsstudie. Die Aufgaben des Projektentwicklers ist, die markt- und nutzungsspezifischen, planerischen, bautechnischen und wirtschaftlichen Randbedingungen so aufzubereiten, so dass dieses herausfordernde Projekt erfolgreich umgesetzt werden kann. Hierfür ist wiederum zuerst eine Argumentationsgrundlage für die Gespräche mit der Stadt von Seiten Dritte zwingend erforderlich. Wichtigste Punkte sind:

Machbarkeitsstudie (nutzungsspezifisch)

– Standortanalyse

– Marktanalyse (nutzungsspezifisch Hold, Büro, Wohnen)

– Makro

– Mikro

– Nutzungskonzeptanalyse

– Markt- und standortspezifisch

– Wettbewerbsanalyse

– Informelle Ansprache des Drees & Sommer-Netzwerks

Konzeptentwicklung (2-3 Varianten)

– städtebaulich (Grundlage Architektenwettbewerb)

– baulich (Massen, Flächen, Nutzungen)

– Baukostenschätzung

– Betriebskostenschätzung

Wirtschaftlichkeitsanalyse/Developer Kalkulation (2-3 Varianten)

– statisch oder dynamisch

– Integration Parameter Machbarkeitsstudie und Konzeptentwicklung

– Reditedarstellungen

– Risikoableitung/Identifikation Werttreiber, Handlungsoptionen und Risiken

Mehrwerte

1. Aufbereitung der Marktsituation auf Basis der Erfahrungswerte

2. Schaffung einer marktfähigen Grundlage zur Konzeptentwicklung

3. Nutzung des Netzwerks für mögliche Nutzungsinteressente und Projektpartner

4. Schaffung eines hohen Kostendetaillierungsgrades durch die Erfahrungswerte und hierdurch belastbare Eingangsparameter für die Kostenanalysen

5. Zusammenführung aller Komponenten in marktüblicher Wirtschaftlichkeitsanalyse und Projektexposé als belastbare Kommunikationsgrundlage für:

– Abstimmung Bau- und Planungsrecht

– Architektenwettbewerb

– Nutzeransprache

– Ansprache Financiers.

Wir alle können davon ausgehen, dass alles noch viel besser wird wie bisher, so dass wir zuversichtlich und erwartungsvoll sein können. Wovon wir ganz viel brauchen, ist Geduld, aber das Endziel steht ja schon fest: Ein richtig schönes Rheinschloss, ein toller Stadteingang, ein Gebäude mit großer Strahlwirkung, ein Top-Wohn-und Arbeitsplatz, am schönsten Standort weit und breit… Ein Sprichwort passt hier gut:

Am Ende wird alles gut und wenn es noch nicht gut ist, dann ist es noch nicht zu Ende…

Konstruktive Mitwirkung ist sehr erwünscht.

1 Comment for this entry

  • Peter sagt:

    Hallo Zusammen,

    wenn solche Aussagen kommen, dann wird es meist nur noch schlimmer!
    Ich finde der gesamte Beamtenapparat und die vielen externen auswärtigen Teilnehmer machen das ganze nur noch mehr Fehleranfällig als es ohnehin schon ist. So ist es eben wenn jeder der Experte sein will und einer weis es besser als der andere!!!!! Und wer trägt dann die VERANTWORTUN dafür ???? Niemand… den dann ist jeder Unschuldig und schiebt die Schuld auf den anderen.
    Laut meinen internationalen Erfahrungen funktioniert es in der Regel nur dann perfekt, wenn die selben Personen (Ingenieure, Ârchitekten, Wirtschaftsexperten, Management, usw. ….) an der Machbarkeitsstudie arbeiten, die auch danach die ausführenden Arbeiten und Verantwortung tragen.
    Man wird dies noch exakt so erleben…(Kostenüberschüsse, Schuldzuweisungen, Qualitätsmängel, lieblose Arbeiten und, und,und….)
    Auf jeden Fall möchte ich ihnen noch viel Glück und Erfolg wünschen, da der Bauherr hier sehr viel Mühe und Herzblut hinein steckt.
    Ich wünsche ihnen weise Entscheidungen, andern Falls werden sie an meine Prophezeihung noch erinnert werden.
    Sie waren jetzt zum Schluss auf einem sehr guten Weg, jedoch jetzt wird es nur noch Geld kosten.
    Viel Glück
    Ich werde die Situation noch weiter verfolgen
    Kompliment noch für ihren Mut, aber es ist eben Politik..

    Peter

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.