Auf dem Gebiet des Kreises Waldshut werden pro Einwohner im Durchschnitt 634,7 Euro gemeindliche Steuern eingenommen. Dieser Wert liegt, bezogen auf die Bundesrepublik, im bundesdeutschen Mittelfeld (BRD-Durchschnitt: 494 Euro). Die höchsten gemeindlichen Steuereinnahmen erzielt die kreisfreie Stadt Coburg (Bayern) mit 1.714,7 Euro pro Einwohner. Am leersten geht der Kreis Uecker-Randow (Mecklenburg-Vorpommern) aus: Hier sind es nur 213 Euro je Einwohner.

Die im Fakten-Channel von meinestadt.de verwendeten Indikatoren wurden der CD-INKAR, Ausgabe 2009 des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung Bonn (BBR) entnommen. Die CD wird vom BBR jährlich in Kooperation mit den Statistischen Ämtern des Bundes und der Länder herausgegeben.
Wenn durch das Rheinschloss-Projekt 300 zusätzliche Einwohner in Waldshut wohnen, kommen alleine dadurch geschätzte 190 410 Euro Steuer-Mehreinnahmen in die Stadtkasse pro Jahr….
Rheinschloss in Waldshut

1 Comment for this entry

  • BV sagt:

    Auch wenn es nur 150.000 Euro Mehreinnahmen pro Jahr wären, wäre das für Waldshut ein echter Gewinn und die Diskussionen über die Schließung des Wildgeheges oder des Waldshuter Schwimmbads würden sich erledigen und auch der „verbilligte“ Heimatabend könnte dann durchgeführt werden.

    Dadurch hätten die Waldshuter durch das Rheinschloss gleich einen doppelten Gewinn: Der Stadteingang wäre endlich repräsentativ, gepflegt und optisch ansprechend und das ohnehin schon recht magere kostengünstige Freizeitangebot für finanzschwache Waldshuter Familien würde insbesondere deren Kindern durch den Erhalt von Wildgehege und Schwimmbad weiterhin besonders bei schönem Wetter bzw. im Sommer Freude bereiten.

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